Unternehmen Briefmarke II

Briefmarkenausstellung in Hirtenberg vom 11. bis 13. Mai 2012.

Durch  persönlichen Kontakt von Franz Baumgartner zu Herrn Gerhard Winkler, dem Obmann des 1. Triestingtaler Briefmarken-sammlervereins wurde die IGU schon 2006 einmal eingeladen, ihre U-Boot-Modelle bei der Jubiläumsausstellung zu präsentieren. Damals wurde auch eine Sonderbriefmarke mit dem Bild des Typ IX D2–Bootes von Kurt Skrobanek aufgelegt.

So auch heuer wieder zum 45-jährigen Jubiläum des Vereines.  Nach einigen Gesprächen wurde unser Standkonzept in den Ausstellungsplan eingebaut und wir konnten mit unseren Vorbereitungen beginnen. Wieder wurde eine Sonderbriefmarke, diesmal mit dem Bild des  SMU 1 von Franz Baumgartner, aufgelegt und auch ein Sonderstempel mit U-Boot-Bild hergestellt und von der Post verwendet. Über Wunsch des Vereines  brachten wir auch eine Marineuniform, beigestellt von Hans Hofmann, auf einer Kleiderpuppe zur Aufstellung.

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So begannen wir am Donnerstag, dem 10. Mai 2012 nachmittags mit dem Aufbau unseres Standes, freundlich begrüßt vom Vereinsobmann und seinen Mitarbeitern.  Die erforderlichen Tische waren schon vorbereitet. 2 Stück haben wir uns dann noch dazugeholt und wir stellten alles einmal auf. Jetzt gab es dann eine kleine Unterbrechung unserer Aktivitäten, denn Peter Mistlbacher, der uns wieder unsere U-Boot-Zentrale brachte konnte sich beruflich nicht so früh freimachen. Aber dann gings doch los. Nachdem unsere Tischtücher aufgelegt waren konnten wir durch Entgegenkommen der Veranstalter mit unseren Autos bis vor den Eingang des Gemeindezentrums, in dem die Ausstellung stattfand, vorfahren und hatten zum Ausladen der doch manchmal recht schweren Modelle nur kurze Wege zurückzulegen. Auch einige Vereinsmitglieder halfen uns tatkräftig.

Freitag, 11. Mai 2012: Ausstellung von 9.00 bis 18.00 Uhr:
Bereits bei Ausstellungsbeginn herrschte bei den Briefmarkenfreunden reger Andrang. Auch bei unserem Stand, der sich in einem ruhigeren Teil der Ausstellung befand, fanden sich zahlreiche Besucher ein und wir mussten viele Fragen, besonders nach der Technik der U-Boote, beantworten. Auch einige Klassen der Volks- und Hauptschule besuchten unter Führung von Lehrpersonen die Ausstellung und auch da waren Erklärungen und Beschreibungen gefragt. Besonders überrascht waren die Jugendlichen von der Tatsache dass alle ausgestellten Modelle ferngesteuert fahr- und tauchfähig sind.   So verging uns der Tag recht schnell.

Samstag, 12. Mai 2012, Ausstellung von 9.00 bis 17.00 Uhr:
Wieder waren wir alle rechtzeitig am Stand und der Tag begann wie der Vortag. Von der Badener Lokalpresse waren zwei Reporter anwesend, die uns um Auskünfte ersuchten und auch einige Fotos machten. In der nächsten Nummer sollte ein Bericht erscheinen. Der Höhepunkt des Tages war dann aber die offizielle Eröffnung der Ausstellung durch den Herrn Bezirkshauptmann, der sich leider auf dem Weg von Wien durch einen Stau auf der Autobahn etwas verspätete. Nach den Ansprachen und dem obligaten Brötchen kamen viele der Prominenten auch an unserem Stand vorbei und ließen sich die Modelle mehrfach sehr detailliert erklären. Und da waren auch die Leute vom Verein besonders lieb zu uns, denn wir konnten ja vom Stand nicht weg und so hat man uns unsere Brötchen in ganz selbstverständlicher Weise eben persönlich serviert. So ging auch dieser Tag recht schnell vorbei und wir konnten zufrieden heimfahren.

Sonntag, 13. Mai 2012, Ausstellung von 9.00 bis 13.00 Uhr:
Dieser halbe Tag war eigentlich entgegen unseren Erwartungen der ruhigste Tag der Ausstellung. Für den veranstaltenden Verein war die Preisverleihung bereits vorbei und somit jede Hektik zu Ende, sodaß wir eigentlich nur mehr wenig zu tun hatten und uns schon Gedanken über den Abbau des Standes machen konnten. Nach dem Mittagesse, zu dem wir, und wenn anwesend auch unsere Gattinen, von den Briefmarkenfreunden täglich mit einem Getränk und einer Burenwurst oder Würstchen mit Senf und Gebäck verpflegt  wurden, begannen wir  mit dem Zerlegen der Boote und dem Abbau des Standes. Wieder konnten wir zum Verladen bis vor die Tür einfahren und waren auch bald fertig. Unser ganz besonderer Dank gilt den lieben Freunden (ich muss sie so nennen), die uns in jeder Weise unterstützt haben und uns zum Dank noch Kouverts mit der U-Boot Sondermarke und dem Sonderstempel der Post, einige Einzelmarken, eine wunderschöne Dankurkunde und auch einen Pokal, wie er bei der Preisverleihung verwendet wurde, übergaben. Herzlich verabschiedeten wir uns von Herrn Winkler und seinen Vereinskollegen und ich musste versprechen, diesen Bericht zu schreiben und dem Verein zukommen zu lassen.

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Kleiner Spaß am Rande: Wir drei, Franz Baumgartner, Kurt Skrobanek-Gruber und ich ließen uns von der Post jeder einen Satz personalisierter Briefmarken mit unserem Konterfei und einem unserer Modelle anfertigen.

An der Ausstellung waren von uns Franz Baumgartner, Kurt Skrobanek-Gruber, Peter Mistlbacher und Toni Schwarz beteiligt und wir konnten mit insgesamt 12 U-Boot-Modellen eine  schöne historische Reihe vom „Brandtaucher“ über den ersten und zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart und mit „Neptun“   und „Delta“ auch die neuere Forschung darstellen.

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Abschließend müssen wir  sagen, dass uns diese Ausstellung und die damit verbundene Arbeit richtig Freude gemacht hat und wir gerne daran teilgenommen haben. Wenn man uns wieder brauchen kann, sind wir gerne wieder dabei.

Toni Schwarz