2tes Internationales U-Boot Treffen in der Schweiz

           1 und 2. Mai 2010 
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Und wieder ist das 2 U-Boot treffen in der Schweiz zu Ende gegangen.
Schade, denn trotz Regen und relative kalten Temperaturen war es ein voller Erfolg. Schon am Freitagnachmittag und gegen Abend reisten verschiedene U-Boots Kapitäne mit Frau und Freunden, aus verschiedenen Nationen in Gossau  ZH an. 

Die IGU aus Österreich war wieder zu begrüßen, (Das freute uns sehr, waren wir doch letzes Jahr SCHNELL in Neulengbach am U-Boot treffen.) Italien war vor Ort, Deutschland war vor Ort, mit großer Prominenz wie „Norbert Brüggen“  Der Modell U-Boote selber entwirft, wie Dietmar Czirr der selber 6 Jahre auf einem U-Boot gedient hat  und aus Frankreich Dominique Ohlmann  alias "Franzmann" und viele Kantone aus der Schweiz und natürlich wir, der "Modell-Schiffs-Verein-Zürich-Nord".
Es war herrlich all diese Personen zu begrüßen und zu einem Raclette-Essen ein zuladen und über vergangen Treffen zu Plaudern und zu fachsimpeln. Nicht zu vergessen sind natürlich die Frauen der U-Boot Kapitäne. Denn glaubt mir, als Frau vom Präsidenten, ist es zwar eine absolute Männerdomäne, jedoch ohne unsere Unterstützung und Beitragen wären unsere Männer nur halb so gut.
Das sah man auch beim Raclette essen. Dominique( Frau von Peter Schüpbach genannt „Niggi“) Denn wir haben zwei Dominique, (dann ist es besser zum Auseinanderhalter,) und ich (Frau Vom Markus Bolli,) erledigten alles was das Raclette zu bieten hatten. Am Nachmittag holten ich und Vreni (Mutter von Markus) mit der Schubkarre echte Schweizer Kartoffeln, vom Bauernhof  Visasvis, die wir beim Bademeister waschen und kochen durften. Auch Gurken und Silberzwiebel,  jedoch musste Peter im Verlauf des Abends noch zu Tankstelle, denn wir hatten zu wenige gekauft. Danke Peter!!
Der Käse war lang vorher bestellt, wie auch die Öfen. Alles aufgestellt und um 19.00 Uhr ging es los.
Es freut uns sehr, dass wir unseren Freunden von der IGU Austria und unseren deutschen Freunden so ein Z`Nacht offerieren durften. Kannten denn doch die meisten diese Technik des Raclettes essen nicht. Dominique aus Frankreich half wo er konnte. Auch Dir einen Super Dank. Er ist neu bei uns im Verein, dass freut uns natürlich sehr, haben wir doch nun ein Klubmitglied, dass nicht in der Schweiz wohnhaft ist. Wir denken, wir haben sicherlich eine gute Wahl getroffen mit dem Essen. So bleiben wir doch in guter Erinnerung. Natürlich gab es auch Kaffee und Kuchen.
Samstagmorgen um 10.00 ging das Treffen los. Leider muss ich sagen, mit viel Regen und tiefen Temperaturen. Am Donnerstag hatten wir noch 26 Grad und heute nur noch knappe 12-16 Grad. Als ich mit einem der U-Boots Kapitäne redete, entschuldigte ich mich fast, für das schlechte Wetter, die Reaktion war dafür ein voller Sonnenschein: Ein U-Boot treffen ohne Regen, wäre kein U-Boot treffen. Wirklich eine gute Einstellung. Auch gegen die Kälte kann man sich ja schließlich anziehen, wie ich gehört habe von einer Frau eines  U-Boots Kapitäns, „es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“ Das fand ich auch wirklich gut, denn meistens ist das Wetter an allem schuld, doch hier hatte das Wetter keinen Einfluss. 
Mit der Begrüßung ging es auch los und danach mit der Anmeldung im Frequenz Zelt.
Die U-Boot Kapitäne mussten sich anmelden und danach stach so manches U-Boot ins kalte Wasser. Es ist für mich immer faszinierend zu Beobachten wie ruhig die U-Boot Kapitäne sind, wie elegant die zum Teil wirklich großen U-Boote im Wasser um herschwimmen, wie so kleine Fische, die sich wenig hin und her bewegen. Auf dem Land sieht man dann sehr genau, dass die alles andere als wendig sind. Starr,  groß und lang.
Die "Badi Gossau" liegt inmitten grünen Wiesen, inmitten die Schwimmbecken und dann diese wirklich faszinierenden U-Boote. Die Familie Roth bewirtete die Gäste und uns mit einer Herzlichkeit und Freundlichkeit. Sie verkauften Mittagsmenu, Getränke und Snacks.
Wir vom Klub, hatten eine Tombola auf Platz, eine kleine Kaffeebar, mit Kaffe- Schnaps und Cappuccino, unsere einzige Einnahme Quelle. Ein Gönner Mitglied war auch auf Platz “ Blankas Schmucktrückli“, Sie verkaufte tolle selbstgemachte Schlüsselanhänger, Ketten mit echten Steinen und vieles mehr. 
Es war echt hart mit der Zeit zu sehen, dass der Regengott sich seit Stunden duschte.
Ab und zu viel kein Regen vom Himmel hinunter, das war fast wie Weihnachten und Neujahr zusammen. Aber ein U-Böötler kennt kein Schmerz, keine nasse Kleidung, kein Ausruhen, einfach nur der  Kapitän und sein U-Boot.
Um 17.30 machten wir ein Kapitäns Apero. Doch kurz vorher, versorgten  doch einige Kapitäne Ihre U-Boote. Denn im Trockenen zu sitzen und zu diskutieren, bewog nicht mehr so viele Kapitäne danach ans Wasser. Auch unser Verein ließ es sich nicht nehmen, und wir gingen in ein Restaurant Abend-Essen.
Wir Frauen gingen danach nach Hause, denn der Sonntag stand ja noch vor der Türe.

Jedoch der harte Kern von unserem Verein ging retour, ließ Peter Schüpbach, seines Sohnes, Nautilus fahren. Markus Bolli kam nach Hause mit einem funkeln in den Augen, da wusste ich, dass etwas Wunderschönes geschehen sein musste.     Die Nautilus ist beleuchtet, (Rotes U-Boot) Sie ist auch ein U-Boot, wer kennt das Buch, oder der Film nicht, „1000 Meter unter dem Meer“, ja hier waren es bei  Nachtfahren, nur ein paar Meter unter dem Wasser, aber es war einfach genial. Sogar ein paar andere Kapitäne die auch noch Nachtfahren fuhren mit Ihren U-Booten, schmunzelten. So ging dieser verregnete kühle Tag zu Ende.
Und wenn Sie nicht....... oh Entschuldigung.... Ich habe das Buch so viele Male gelesen, dass ich ins Schwärmen gekommen bin. 
Natürlich kam der Sonntagmorgen, wie Sie sich denken können, herrlicher Sonnenschein und 20 Grad. Ja im Bett war es sicherlich so, mit der warmen Decke,  draußen war die harte Realität. Nass, kalt, neblig und Schweizerdeutsch übersetze „eifach, richtig grusig“.
Die Österreicher und viele ausDeutschland Übernachteten im Gasthof Löwen in Mönchaltorf.  Dort fuhren wir auf 9.00 Uhr hin und aßen gemütlich zusammen ein Frühstück.
Ja, genau an der Wärme. Danach gingen wir alle retour ins Bad, aufstellen, Tombola preise richten, Kaffeemaschine installieren, Frequenz- Zelt einrichten, alle U-Boote ausstellen und schon ging es wieder um 10.00 Uhr los. Für diese Wetter hatten wir wirklich viele Zuschauer, auch Larissa und Nicole kamen auf den Mittag zu uns. Sie spielten am Samstag und Sonntag Schweizer- Handörgeli. Es soll ja gemütlich sein, vor allem für unsere Ausländischen U-Boots Kapitäne. Leider verabschiedete sich gegen Mittag der IGU Austria. Sie hatten ca. 7-8 Stunde Heimfahrt.  (Wie wir am Montag erfuhren kamen sie gut an) Sie hatten es etwas nass, auf der Rückreise, aber Sie waren es sich ja gewöhnt.
Der Nachmittag brach an, und auch der Abschiede dieses 2. Internationalem U-Boot treffen in der Badi Tannberg in Gossau ZH. Wir verabschiedeten viele Kapitäne und hoffen dass wir Sie alle, dass nächste Jahr wieder sehen werden.
Wir vom Klub, räumten auf, natürlich alles im Regen, denn der hielt am Sonntag den ganzen Tag hindurch.
Danach, als alles erledigt war, ging noch ein Teil vom Klub, Pizza essen.  Zwei Ehepaare  aus Deutschland kamen auch noch mit, es war ein schöner ruhiger WARMER Abend. Wenn ich so in die Runde schaute, waren alle sehr müde, glücklich, aber müde. In diesem Sinne, bedanke ich mich bei allen Menschen die uns geholfen habe, die uns unterstützt haben, die uns besucht haben.

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Ein besonderer Dank gilt Herrn Gerhard Vogt, der mit seiner Hauptagentur Allianz Suisse in Lachen unser Hauptsponsor geworden ist. Danke!

Sandra Bolli (MSZN)
sandra bolli

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