Von Julian Breitner (Artikel erschienen in der Ausgabe 57    /   Oktober/November 2015)

 

 Breitner

Das beste Einsteiger U-Boot !!

Liebe U-Bootgemeinde,

als ich mit diesem wunderbaren Hobby angefangen hatte, war mir bald klar das ich ein echtes RC-U-Boot brauchte, nicht nur ein kleines Aquarium-Exemplar welches, wenn man nicht aufpasste, schnell von einem Fisch verschleppt wurde. In diesen jungen Jahren fehlte mir aber das Geld und die Überzeugung mir ein Fertigmodell zu kaufen. Der Entschluss war schnell gefasst, ein selbstgebautes musste her....

Nach langer Suche im Internet fand ich schließlich den Bericht über Werner Lang`s „Gurki“ auf der IGU Homepage. Mit den ausgedruckten Bildern, einem Referenz-Honigglas ging es dann los die Abmessungen so gut es geht zu erraten. Ein paar Abende später waren dann die Grundmaße fertig auf Papier. Da ich früher noch keine Ahnung von dieser Materie hatte, legte ich den selbst gezeichneten Technikträger mit einer 1cm dicken Aluminium Platte aus. Als dieser einige Tage später zusammen mit den zwei Befestigungsdeckeln auf meinem Schreibtisch stand war klar , jetzt gibt’s kein zurück mehr.

Das hintere Gestänge entstammte der Fantasie und Kreativität meines Dad´s, der wirklich sehr viel Zeit damit verbrachte die kleinen  Messingmuttern anzulöten und die Flossen zu verbauen.

Honey3  Honey1

Honey4  Honey7

Zur Technik : Im Inneren sorgt ein Speed 400 von Graupner für Vortrieb , Servos sind ganz normale „Modelcraft ES-05“ zusammen mit einem Empfänger und einem Graupner „Navy“ Regler für die komplette Elektrik. Der 6 Zellen Ni-Mh Akku wird einfach unten reingelegt . Als wir dann das  „ Honey “  fertig gestellt hatten tauchten auch schon die ersten Probleme auf . Erstes war die Dichtung zwischen Glas und Deckel , dieses Problem ließ sich  ganz einfach mit einem von Mama ausgeborgten Moosgummi beseitigen. Das zweite Problem war das von dem Technikträger verursachte Übergewicht. Das „ Honey “ konnte zwar tauchen aber wieder an die Oberfläche zu kommen war ein Ding der Unmöglichkeit also mussten Auftriebskörper aus Styropor her.

 

Fazit : Das Glas U-Boot ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Einsteigemodell, jedoch setzt es etwas Erfahrung und Geschick voraus. Wer dieses U-Boot in seiner Flotte aufnehmen möchte , dem kann ich das nur wärmstens empfehlen. Mein „ Honey „ begleitet mich schon das Fünfte Jahr und ich könnte mir eine Messe ohne sie nicht vorstellen. Desweiteren hat man den Vorteil, dass man es in jeden Rucksack hinein bekommt und man gemütlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen kann. „Honey 2“ ist in Arbeit....

Honey6

Ich hoffe euch hat mein erster Bericht gefallen , ich wünsche mir eine Zukunft für die „ TURM IST RAUS „ die extrem viel „know how“ vermittelt .

Alles Gute und allzeit eine Hand breit Wasser unterm Kiel!!!!

Julian Breitner

 

Sollten Sie weitere informationen zu diesem Artikel haben oder mit dem Autor Kontakt aufnehmen wollen, schreiben Sie uns bitte eine mail an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gerne können Sie auch die gesamte Ausgabe der Turm ist Raus - Ausgabe 57 (2015) bei uns nachbestellen