Das Heck

Der Vorderteil nahm schon langsam Gestalt an, sodass wir uns dem Heck widmeten. Dort befindet sich unsere Lageregelung, sowie der Antriebsteil des Bootes. Die Längsneigung unseres U-Bootes wird durch zwei Quecksilberschalter ermittelt und durch einen raffinierten Aufbau von einem Motor, zwei Wellen und zwei Ruder entgegengewirkt.

Der Aufbau wird durch ein modernes, hoch übersichtliches Netzwerk aus Drähten und Relais angesteuert. Der Antrieb wurde durch einen leistungsstarken Flugmotor mit Getriebe und Fixspannungsregler realisiert.

Dieser Regler war das teuerste Bauteil in unserem U-Boot und wurde durch Professionalität unsererseits drei Mal geschossen. Starre Drähte brachen Nr. 1 die Beine und wurde somit außer Gefecht gesetzt.

Durch Testen der Antriebskraft des Motors durch Festhalten der Welle platzte Nr. 2 der Kopf. Nr. 3 erlitt schwere, irreparable innere Verletzungen durch exzessive Überhitzung, Zitat von Stefan: „Ahhh, der derf scho so woam werdn“.

Nun, durch übervorsichtige Kühlung (der schwarze Kühler am Bild unten) und flexiblen Drähten erreichten wir unser Ziel. Zusätzlich wurde auch eine Sicherung vorgesehen, die aber nie zum Einsatz gekommen ist, da wir sie schaltungsbedingt überbrückt haben!

 

 

Unsere Richtlinie war, das U-Boot ständig, ohne viel Aufwand warten zu können. In diesem Sinne war es einst gedacht, den Druckkörper in zwei Elemente aufzuteilen. Das Innenleben wurde jeweils auf einer Platte, die per Schienensystem herausziehbar sein sollte, aufgebaut. Die Verbindung der zwei Elemente erwies sich als äußerst kompliziert, da die Dichtheit nie zu erreichen war. Daraufhin nieteten wir Bug und Heck zusammen. Abgedichtet wurde es durch massiven Einsatz von Silikon – bis heute vergeblich.