Wie schon weiter oben angesprochen komme ich jetzt zum Oberdeck - Baustufe 19.

Grundsätzlich habe ich den gesamten Aufbau laut Revell’s Bauanleitung gebaut. Ich musste dabei nur den RC Einbau berücksichtigen. Die drei an den Rumpf angepassten Decksteile Nr. 64, 65, und 66 mussten abnehmbar bleiben. Ich wollte am Deck keine Schrauben verwenden und habe mir etwas Anderes einfallen lassen.

Ab der Baustufe 20 muss dann jeder selbst entscheiden, wie er weiterbaut, ich hatte von Anfang an vor "Das Boot", die „U96“ zu bauen.

Jetzt beschreibe ich euch einige Änderungen gegenüber der Bausatzversion aufsteigend in der Reihenfolge des Bauplanes da ich ja, wie schon erwähnt, diese Teile zwischendurch gebaut habe. Wenn am Rumpf gerade kein Weiterarbeiten möglich war durch z.B. Trockenzeiten, Lackierung oder fehlendes Material, habe ich eben da weiter gebaut.


Baustufe 20 und 21 - die Sehrohre.

Die habe ich fünf Millimeter unterhalb der Verjüngung abgeschnitten und mit einer Stufe abgedreht, so dass ich sie in ein drei Millimeter Messingrohr einkleben konnte. Am „Flaschenhals“ des hinteren Periskops (Angriffssehrrohr) wurde ein dünner Kupferdraht spiraliförmig nach oben bis unter die Optik gewickelt und angeklebt. Beim Original waren das Stahlseile, die die Schaumbildung reduzieren sollten.

Mit diesem Umbau hatte ich jetzt zwei "runde" Sehrohre die auch für den Transport abnehmbar sind. Am Turmdeck habe ich nur das Turmluk offen eingebaut um eine bessere Belüftung zu gewährleisten. Da  jedes Gramm Auftrieb bei einem so kleinen Modell über die Taucheigenschaften entscheidet, habe ich mich zu diesem offenen Einbau entschieden. Ab hier ging es dann zügig weiter voran (zirka 6 Wochen immer abends).

Ab Bauteil 53, dem 8,8 cm Geschütz.

Im Bausatz ist das Geschützrohr mit einem Mündungsverschluss versehen, der beim Original anfangs durch Leinen gehalten wurde. Diese Halteleinen wurden, um Schlaggeräusche bei Tauchfahrt zu vermeiden, um das Geschützrohr gewickelt und beidseitig an den Höhenrichthandrädern angeschlagen. Am Modell wurde das wie beim Seerohr mit Kupferdraht verwirklicht. Aber so richtig heikel wurde es erst als es schlussendlich an die Netzabweiser und Antennenabspannungen ging. Die wurden ebenfalls aus Kupferlackdraht hergestellt und mussten ebenfalls abnehmbar sein, darum habe ich die Drähte nur mit Haken versehen.

Dadurch kann ich sie zum Fahren einfach aushängen. Wenn das Boot außer  Betrieb ist oder zu Hause in der Vitrine steht, werden sie einfach wieder eingehängt. Ach ja, ihr wisst ja, dass ich keine Geisterschiffe mag und darum habe ich auch noch ein paar Figuren zusammen gesucht und passend in U-Boot-Look gekleidet, sprich bemalt.

So jetzt ist so weit mein VII C Boot fertig zum Stapellauf, oder fehlt da vielleicht noch etwas?

Ja richtig, ohne RC-Anlage und Antrieb wird das wohl nichts mit dem Fahren. Darum beschreibe ich euch im zweiten Teil, der in einer nächsten Ausgaben der „Turm ist Raus“ kommen wird,  die Einbauten und alles was dazugehört.

Bis dahin - herzliche Grüße

Euer Peter